Rolf Betschart dipl. Heilpraktiker, Akupunkteur, Homöopath und Hypnose-Therapeut IKH

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Akupunktur

 

Die Akupunktur ist eine der ältesten Therapieformen der Menschheit. Der Begriff Akupunktur setzt sich zusammen aus acus = Nadel und pungere = stechen. Akupunktur ist somit die Therapie mit Nadeln bei welcher Krankheiten "geheilt", Schmerzen gelindert oder das Wohlbefinden gesteigert wird. Neuerdings werden auch Operationen unter Akupunktur-Anästhesie vorgenommen. Die WHO hat eine Indikationsliste mit etwa 100 Beschwerdebildern, die sich für Akupunkturbehandlung eignen, veröffentlicht. Besonders in der Schmerz- und Suchtbehandlung werden die Nadeln auch von westlichen Schulmedizinern eingesetzt.

Die Akupunktur dient – wie alle anderen Methoden der Traditionellen chinesischen Medizin der Erhaltung des Gleichgewichts von Yin und Yang. Krankheit entsteht nach traditioneller Ansicht, wenn diese Harmonie gestört ist. Die Lebensenergie, die durch die Meridiane (Energiebahnen) strömt, darf nicht blockiert werden. Durch Akupunkturnadeln kann er wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, indem bestimmte Energiepunkte sediert oder stimuliert werden.

Wirkungsweise

Bei der Behandlung werden die entsprechenden Akupunkturpunkte, die entlang der Meridiane liegen, durch einen sanften Reiz mit Akupunktur-Nadeln aktiviert. Die Akupunkturpunkte stehen mit einzelnen Organen und Organbereichen in Beziehung. Durch den Reiz werden die den Akupunkturpunkten zugeordneten Organe zur Selbstheilung angeregt.

Wird der Energiefluss über die entsprechenden Hautpunkte wieder harmonisiert, kommt es rasch zu einer Linderung verschiedenster Schmerzzustände. Funktionelle Erkrankungen sind Erkrankungen, die nicht durch einen dauerhaften Organschaden verursacht wurden; sie lassen sich mit Hilfe der Akupunktur behandeln, bessern und heilen. Erkrankungen innerer Organe können mit Veränderungen und Schmerzen auf der Körperoberfläche einhergehen. So können beispielsweise Schmerzen im Bereich des rechten Schulterblatts ein Hinweis für eine Erkrankung der Gallenblase sein. Zusammenfassend wird hier nochmals die Wirkung von Akupunktur dargestellt. Allerdings kann all das, was bereits zerstört ist, z. B. Infarktbereiche im Herzen oder zerstörte Hirnregionen nach einem Schlaganfall, nicht behandelt werden. Gestörte Bereiche können aber behandelt werden, und zwar:
  • schmerzlindernd, evt. heilend
  • durchblutungsfördernd
  • das Abwehrsystem stärkend und regulierend
  • motorisch aktivierend, z. B. bei bestimmten Lähmungen
  • psychovegetativ und psychomotorisch entspannend

Vorgehensweise

Die Akupunktur ist weniger schmerzhaft als die langen Nadeln vermuten lassen. Zeit und Ruhe müssen Akupunkturwillige mitbringen. Mehrere Termine sind in aller Regel notwendig. Die Akupunktur kann ambulant durchgeführt werden.

Risiko

Nicht behandelt werden sollen:

  • alle Erkrankungen mit nicht eindeutiger Ursache (Diagnose)
  • schwere psychische Erkrankungen
  • jede Art von Krebs (ausser zur Schmerzlinderung)
  • die meisten Infektionserkrankungen
  • Schwangerschaft (vor allem bei Beginn und einige Punkte sollten nicht genadelt werden)

Wenn die Akupunktur nach fünf Sitzungen die Beschwerden noch nicht gebessert hat, sollte besprochen werden, ob die Behandlung abgebrochen werden soll oder ob das Behandlungsschema geändert werden muss.

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